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Alpen: Gesperrte Straßen und weiterhin Lawinengefahr

Die großen Schneemengen sorgen weiterhin für Chaos in den Alpenländern. Das Auswärtige Amt rät Reisenden in Österreich, Italien, Slowenien, Frankreich und der Schweiz zu besonderer Vorsicht: Es gilt die höchste Alarmstufe für Lawinengefahr. Vielerorts sind zudem wichtige Straßen weiterhin gesperrt.
Vor allem Autofahren bleibt auch in den kommenden Tagen schwierig, wie der ADAC mitteilt. Wichtige Durchgangsstraßen bleiben gesperrt oder nur mit Schneeketten befahrbar. Besonders kritisch ist die Lage in den Schweizer Kantonen Wallis und Graubünden. Die Gotthardautobahn A2 ist nach einem Lawinenabgang seit Dienstagabend jedoch wieder einspurig befahrbar. In Österreich sind die Routen über den Fern- und Reschenpass wieder frei, die Strecke über den Achenpass und die Verbindung zwischen Mittenwald und Leutasch bleiben jedoch unterbrochen. Zwar sind keine neuen Niederschläge angekündigt, doch das Tauwetter vergrößert die Lawinengefahr zusätzlich. In Österreich sind vor allem die Bundesländer Salzburg, Tirol und Vorarlberg betroffen.

Noch am Wochenende waren einige Ortschaften erneut eingeschneit. Die Wintersportorte Zermatt und St. Anton waren weder per Auto noch per Bahn oder Helikopter erreichbar. Bereits am 10. Januar saßen Tausende Skiurlauber nach heftigen Schneefällen in den Alpen fest.