Die wichtigste und nächstgelegene Autobahn in Tübingen ist die A81, die Würzburg mit Singen am Bodensee verbindet und an Stuttgart wie Tübingen vorbeiführt. Anschluss bietet von Stuttgart kommend die Ausfahrt Herrenberg, während von Süden kommend Rottenburg genutzt werden kann. Die wichtigsten Bundesstraßen sind die B28, die auch als Autobahnzubringer fungiert und bis nach Reutlingen verläuft, sowie die B27 als Nord-Süd-Achse zwischen Stuttgart und der Schweiz. Autofahrer sollten beachten, dass die Tübinger Innenstadt zur Umweltzone gehört und ein Befahren ohne die grüne Feinstaubplakette nicht erlaubt ist.
Herrlich eingebettet in das Neckartal, lädt Tübingen zu ausgedehnten Touren in die schwäbische Umgebung ein. Als besonders erholungsfördernd gilt der Naturpark Schönbuch zwischen Stuttgart und der Universitätsstadt. Er ist die größte zusammenhängende Waldfläche der Region und bietet Hirschen, Wildschweinen und etlichen Vogelarten auf 4.000 Hektaren ein Zuhause. Ob entspannte Wanderung oder Familienausflug mit Abenteuer-Garantie: Das Erholungsgebiet ist wahrlich eine Perle der Natur. Mit dem Mietwagen fahren Reisende am besten über die Landstraße 1208 direkt in den Naturpark hinein und nutzen einen der zahlreichen am Wegesrand installierten Parkplätze.
Ein weiteres Naturspektakel ist in der Gemeinde Sonnenbühl zu entdecken. Hinter dem unscheinbar klingenden Namen versteckt sich eine der größten Tropfsteinhöhlen des Landes! Fledermäuse, Höhlenbären und Sinterbecken schaffen eine einmalige Kulisse, die ganz neue Eindrücke der Unterwelt bringt. Mit dem Leihauto sind Besucher rund eine Dreiviertelstunde unterwegs, bis sie die Gemeinde südlich von Tübingen erreichen.
Wer sich eher für die kulturelle Geschichte der Region interessiert, sollte mit dem Leihwagen Richtung Stuttgart fahren. Im Glockenmuseum von Herrenberg, einer kleinen Stadt südlich von Stuttgart und hervorragend an der A81 gelegen, entdecken Interessierte rund 120 Glocken verschiedenster Art. Das Besondere: Die meisten der wohlklingenden Geläute sind auch heute noch zu hören. Um den Besuch mit einem kleinen Spaziergang zu verbinden, können Urlauber den "Glockenweg" vom Bahnhof zum Museum nutzen.