USA: Erdrutsch zerstört Teile des beliebten Highway 1

München, 01.06.2017 | 11:23 | hze

USA-Reisenden, die mit dem Mietwagen entlang der Pazifikküste unterwegs sind, müssen aktuell mit Einschränkungen rechnen. Laut Medienberichten haben Erdrutsche gleich mehrere Straßen im Bundesstaat Kalifornien unpassierbar gemacht. Besonders schlimm getroffen wurde der berühmte Highway 1 von Los Angeles nach San Francisco, der in der Region Big Sur auf 500 Metern komplett von einer Schlammlawine begraben wurde. 

USA Kalifornien Highway 1 Brücke

Geschichte: Die berühmte Pfeiffer Canyon Bridge musste nach einer heftigen Geröll- und Schlammlawine im März 2017

Einem Bericht zufolge können die Behörden noch nicht sagen, wann die bei Touristen sehr beliebte Schnellstraße wieder eröffnet werden kann. Der laut Sprecherin Susana Cruz größter Erdrutsch in der Geschichte des Bundesstaats hat einen rund eine viertel Quadratmeile großen Bereich verwüstet. Damit musst der Highway 1 in diesem Jahr bereits an der vierten Stelle wegen Unwetterschäden gesperrt werden.

Im Februar hatte eine gewaltige Schlammlawine die berühmte Pfeiffer Canyon Bridge stark beschädigt. Die von vielen Fotos bekannte Brücke musste in der Folge wegen Einsturzgefahr komplett abgerissen werden. Doch auch am anderen Ende des Landes haben Unwetter in diesem Jahr für Chaos gesorgt. Anfang März wirbelte etwa ein schwerer Sturm den Flugverkehr im gesamten Osten der USA durcheinander. Allein in Atlanta waren rund 1.000 Flüge ausgefallen.