Munt-la-Schera-Tunnel in den Schweizer Alpen bis April teilweise gesperrt

München, 20.01.2020 | 09:45 | lvo

Wer mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen in den Alpen unterwegs ist, muss in diesem Winter Umwege einplanen. Wie der ADAC berichtet, ist der Munt-la-Schera-Tunnel in den Schweizer Alpen nahe der Grenze zu Italien an bestimmten Terminen bis April teilweise gesperrt. Das trifft insbesondere Winterurlauber oder Reisende auf dem Weg nach Italien.

Österreich: Tirol

Der Schweizer Alpen-Tunnel Munt-la-Schera ist teilweise gesperrt (Symbolbild).

Der 3,5 Kilometer lange Munt-la-Schera-Tunnel ist die Abkürzung unter dem gleichnamigen Berg. Sie verbindet die Region Engadin im Schweizer Kanton Graubünden mit Livigno in der norditalienischen Region Lombardei. Noch bis zum 18. April werden Sanierungsarbeiten in dem mautpflichtigen Tunnel durchgeführt. An allen Samstagen sind Autofahrer bis dahin von Einschränkungen an dem Grenztunnel betroffen. Die Sperrungen sind dabei zeitlich gestaffelt. Von 6 bis 9 Uhr ist die Röhre ausschließlich von Italien in Richtung Schweiz befahrbar. Zwischen 9 und 10 Uhr ist der Munt-la-Schera in beiden Fahrtrichtungen dicht. Von 10 bis 18 Uhr können nur Pkw-Fahrer aus Richtung Schweiz kommend die Abkürzung nutzen. In der Nacht von 18 bis 6 Uhr findet wechselseitiger Einbahnverkehr statt.

Autofahrer, die während der Sperrzeiten in der betroffenen Region unterwegs sind, müssen auf die Alternativroute mit den Pässen Bernina und Forcola di Livigno ausweichen. Beide Alpenübergänge erfordern etwas Bergerfahrung und bedeuten einen immensen Umweg: Die Strecke von Zernez in der Schweiz nach Livigno in Italien über die Routen 28, 27 und 29 sowie die SS38 und SS301 ist mit 166 Kilometern und rund drei Fahrstunden etwa zehnmal so lang wie die Route durch den Munt-la-Schera-Tunnel.