Australien: Buschbrände sorgen für gesperrte Straßen

München, 31.01.2018 | 10:46 | hze

Reisende in Australien müssen aktuell mit Einschränkungen durch Buschbrände rechnen. Wie der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) am Dienstag auf seiner Website berichtet, sind infolge einer langen Dürreperiode in den Bundesstaaten Western Australia, South Australia und Victoria unzählige Feuer ausgebrochen. Am schlimmsten betroffen ist demnach die Stadt Augusta, rund 300 Kilometer südlich von Perth, im Westen des Landes.

Die Waldbrände in Kanada haben den Ölpreis steigen lassen.

Buschbrände sind in Australien zwischen Dezember und Februar nicht ungewöhnliches. Besuchern sollten in dieser Zeit besonders aufmerksam sein.

So kämpft die Feuerwehr nach wie vor gegen einen Brand, der laut Department of Fire and Emergency Services fast 150 Hektar Land vernichtet und zeitweise auch einen Campingplatz bedroht hat. Mittlerweile sind die Flammen jedoch unter Kontrolle. Alle Straßen in der Region sind wieder frei, es gilt jedoch ein Tempolimit von 60 Kilometern pro Stunde. Auf der anderen Seite des Kontinents ist ein Brand im Alpine National Park dank einsetzendem Regen mittlerweile ebenfalls unter Kontrolle. Die Behörden rufen Autofahrer dazu auf, in von Buschfeuern betroffenen Regionen generell äußerst vorsichtig zu fahren, das Licht anzuschalten und auf Rettungskräfte zu achten.

Laut ADAC müssen Reisende im australischen Sommer von Dezember bis Februar verstärkt mit Buschbränden, gesperrten Straßen, Bahnlinien und Einschränkungen in den Nationalparks rechnen. Es wird empfohlen, sich über lokale Medien wie den Radiosender ABC über die Lage im Land zu informieren und den Anweisungen von Polizei und Feuerwehr Folge zu leisten. Während der Süden des Landes nach wie vor unter einer Dürre ächzt, warnen die Behörden in Broome Shire und Kimberley im Nordwesten des Landes vor heftigen Unwettern und vereinzelten Überschwemmungen. Vor rund zwei Wochen hatte in der Region bereits Zyklon Joyce für heftige Regenfälle und Windböen gesorgt.