
Der Bahnhof Sevilla Santa Justa bietet sehr gute Anbindungen an den Buslinienverkehr und an Fernverkehrszüge. So existiert eine Direktverbindung zu den Großstädten Málaga und Madrid. Durch seine Lage östlich der Innenstadt ist das historische Zentrum Sevillas vom Bahnhof aus bequem zu Fuß erreichbar. Reisende, welche am Bahnhof in Sevilla ankommen, finden hier Verleihstationen verschiedener Mietwagenanbieter. Diverse Autovermietungen sind sowohl im Bahnhofsgebäude vertreten als auch nebenan, direkt an der Av. de Kansas City. Unsere Stationskarte von Sevilla hilft Ihnen dabei, die nächste Autovermietung zu finden.
Wichtigste Fernstraße in der Umgebung von Sevilla ist die A4 (Europastraße 5), die von Córdoba über Sevilla nach Jerez de la Frontera und Cádiz führt. Die A49, die parallel zur Europastraße 1 verläuft, verbindet Sevilla Richtung Osten mit Huelva bevor sie die Grenze zu Portugal überquert und dort als A22 die Städte der Algarve erschließt. Weiterhin beginnt in Sevilla die A66, welche über Salamanca bis an die spanische Atlantikküste bei Gijón führt. Die andalusische Metropole selbst ist von einem Autobahnring umgeben, an den alle oben genannten Fernstraßen angeschlossen sind.
Ein Muss für alle Naturliebhaber ist der Nationalpark Donaña. Mit Mietwagen erreichen Reisende das grüne Idyll in weniger als einer Stunde. Eine Anmeldung ist vorher erforderlich, da eine selbstständige Besichtigung nicht möglich ist. Doch das vorzeitige Planen lohnt sich. Flamingos, Wildpferde und zahlreiche Vogelarten haben im größten Nationalpark Spaniens ihr Zuhause. Urlauber sollten die Badesachen nicht vergessen: Ein malerisch langer Strand lädt direkt neben dem Park zum Schwimmen ein.
Auch Jerez de la Frontera, die berühmte Geburtsstadt des Sherry, stellt ein lohnendes Ziel für einen Tagesausflug dar. Mit dem Mietwagen dauert die Fahrt circa eine Stunde. Auch findet hier das jährliche Flamenco-Festival statt, das regelmäßig tausende Besucher anlockt. Gleiches gilt für das Reiter- und Pferdefestival Feria de Caballos. Auch die weit über Spanien hinaus bekannte Königlich-Andalusische Reitschule hat hier ihren Sitz. Zahlreiche Kirchen und Paläste im gotischen Stil und aus Zeiten der Renaissance verleihen der Stadt einen ganz besonderen Charme.
Zehn Kilometer nordwestlich von Sevilla liegt Santiponce. Am Ortsrand wurde hier fast gänzlich die antike römische Stadt Itálica ausgegraben. Neben zeitgenössischen Wohnhäusern ist das Amphitheater ein besonderes Highlight der Ausgrabungsstätte. Sie war einst die Heimat der römischen Kaiser Trajan und Hadrian. Besucher sollten an heißen Tagen an einen Kopfschutz und ausreichend Getränke denken, um in Ruhe auf Geschichtsreise gehen zu können.