
Auf Sardinien befinden sich drei internationale Flughäfen, welche die zweitgrößte italienische Insel mit diversen Zielen in Europa und der ganzen Welt verbinden. Je nach gewünschtem Ferienort haben Besucher die Wahl zwischen den Flughäfen Olbia (OLB) im Nordosten, Alghero (AHO) im Nordwesten und Cagliari (CAG) im Süden. Mietwagen auf Sardinien sind an den Flughäfen meist deutlich günstiger, als in den jeweiligen Urlaubsorten, weshalb viele Reisende eine Abholung am Airport bevorzugen. Bei CHECK24 können Sie an allen drei Flughäfen die Mietwagenangebote der verschiedenen Anbieter vergleichen. Wählen Sie dazu Ihren Zielflughafen als Abholort in der Buchungsmaske aus. Bitte beachten Sie bei der Abholung, dass einige Autovermietungen nicht am Flughafen direkt, sondern etwas außerhalb gelegen sind.
Hinweis: Ist auf Ihrem Voucher "Shuttle-Service" vermerkt, dann erreichen Sie den Parkplatz Ihres Mietwagens über einen kurzen Bus-Transfer vom Terminal aus, welcher direkt von Ihrem Vermieter durchgeführt wird.
Die Straßen auf Sardinien sind mautfrei. Als wichtigste Strecke verbindet die Staatsstraße 131 Carlo Felice die Inselhauptstadt Cagliari im Süden mit den Ferienorten an der nördlichen Costa Smeralda. Mit dem Leihwagen lohnt sich besonders eine Fahrt über die Staatsstraßen 125, 195 und 292, die über weite Strecken einen einmaligen Ausblick über die bizarren Felsformationen und Buchten Sardiniens bieten. Allgemein sind die größeren Inselstraßen von sehr guter Qualität. Viele der berühmtesten Strände Sardiniens verfügen über eigene, kostenpflichtige Parkplätze und sind teilweise nur über unbefestigte Pisten zu erreichen. Zwar stellen die meisten dieser Wege auch für Mietwagen der kleinsten Kategorie kein Problem dar, jedoch verbieten viele Autovermieter das Befahren unbefestigter Strecken. Auch sind einige Nebenstraßen nur mit Geländewagen befahrbar, welche Sie als buchbare Fahrzeugkategorie bei CHECK24 auswählen können. Aufgrund der bergigen Landschaft mit zahlreichen Kurven sollte auf Sardinien immer etwas mehr Fahrtzeit eingeplant werden.
Die Straßenverkehrsregeln auf Sardinien sind den deutschen sehr ähnlich. So herrscht Rechtsverkehr. Innerorts liegt das Tempolimit bei 50 km/h, außerhalb der Stadt dagegen bei 90 km/h. Auf den Schnellstraßen beträgt die Höchstgeschwindigkeit meist 110 km/h. Im Vergleich zu Deutschland eher ungewohnt: Vor Einmündungen gilt auf Überlandstraßen oft ein Tempolimit von 50 km/h, welches nach der Einmündung nicht explizit wieder aufgehoben wird. Da dies auch für Feldwege oder Einfahrten gilt, die auf die Hauptstraße führen, erscheinen die Geschwindigkeitsbegrenzungen oft in schneller Folge hintereinander. Für alle Insassen eines Mietwagens besteht Gurtpflicht. Tagsüber müssen Autofahrer das Abblendlicht einschalten. In ländlichen Gegenden müssen Autofahrer besonders häufig mit Tieren und Fußgängern auf der Fahrbahn rechnen. Für diese gilt, wie im Übrigen auch für Busse, immer die Vorfahrt.
Autofähren verbinden die Hafenstädte Olbia und Cagliari in regelmäßigen Abständen mit dem europäischen und insbesondere dem italienischen Festland. Daneben verfügen auch die Ferienorte Porto Torres, Arbatax und Golfo Aranci über kleinere Fährhäfen. Die wichtigsten Anbindungen nach Italien sind die Fährverbindungen in die Hafenstadt Civitavecchia nahe der Landeshauptstadt Rom sowie nach Genua im Norden des Landes. Sie können bei CHECK24 den Mietbedingungen entnehmen, ob Ihre Autovermietung die Mitnahme von Mietwagen auf Fähren gestattet.
Mittelpunkt des touristischen Lebens auf Sardinien ist die Stadt Olbia im Norden der Insel, die direkt an der Costa Smeralda liegt. Wie es der Name schon vermuten lässt, treffen hier herrliche Sandstrände auf das glasklare Wasser des Mittelmeers und laden zum Baden oder Schnorcheln ein. Malerisch sind vor allem die Strände Porto Taverna mit tollem Ausblick auf die Insel Tavolara sowie Spiaggia Capriccioli und Spiaggia Romazzino. Viele dieser Buchten können bequem mit dem Mietwagen erreicht werden. An den größeren Stränden sind – meist kostenpflichtige – Parkplätze vorhanden. Die Parkgebühren liegen zwischen 1,50 € und 2,50 € für eine Stunde bzw. bei 15,00 € bis 20,00 € für einen Tag.
Mein Tipp
In der Hauptsaison kann es an den Stränden der Insel sehr voll werden. Mein Tipp für Ruhesuchende ist die Cala Petra Bianca zwischen Capriccioli und Portisco. Stellen Sie Ihren Mietwagen auf dem Parkplatz an der SP160 ab und suchen Sie am Straßenrand nach dem versteckten Weg durch das Wäldchen, der Sie direkt an diesen traumhaften und meist einsamen Strand führt.
Die Zeit vor oder nach entspannten Stunden am Traumstrand können Urlauber auf Sardinien mit der Besichtigung der sogenannten "Nuraghe" verbringen. Dabei handelt es sich um frühchristliche Turmbauten und Siedlungen, die an vielen Orten auf der Insel zu finden sind. Im Landesinneren, etwa 60 Kilometer nördlich von Cagliari, liegt der besterhaltene Nuraghe, Su Naraxi. Die Siedlung wurde erst 1949 nach starken Regenfällen und darauffolgenden Erdrutschen entdeckt und ist seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe. Ebenfalls über die ganze Insel verteilt finden Touristen die sogenannten "Häuser der Feen" vor. So bezeichnen Einheimische die über 1.000 Gräber auf der Insel, die aus der Zeit der Ozieri-Kultur aus dem 3. Jahrtausend vor Christus stammen. So wird der Roadtrip durch Sardinien auch zur Rundreise durch die Geschichte.
Sardinien hat nicht nur historische Sehenswürdigkeiten und Traumstrände zu bieten, sondern auch eine sehr schöne Landschaft, die Sie am besten mit einem Mietwagen erkunden können. Im Naturpark Mui Muscas begegnet Ihnen mit etwas Glück der sardische Esel, während im Osten bei Tortoli die berühmten Roten Felsen von Arbatax auf einen Besuch warten. Dazu wird das Inselinnere gebirgig: Im Gennargentu, der bis zu 1.800 Meter hoch ist, lässt es sich hervorragend wandern und im Winter sogar Ski fahren. Ein echter Geheimtipp ist eine Wanderung durch die Hügel südlich von San Pantaleo. Lassen Sie den Mietwagen einfach im Dorf stehen und folgen Sie der Wander-Beschilderung. Sie werden mit wunderschöner Natur und einem traumhaften Panorama belohnt.