
Zentral in der Inselmitte liegt der Flughafen Kos (KGS). Trotz seiner geringen Größe gehört er zu den am stärksten frequentierten Airports des Landes und wird gerade in der Urlaubs-Hochsaison regelmäßig aus Deutschland angeflogen. Durch seine unmittelbare Lage an der Hauptstraße Epar.Od. Ko-Kefalou ist der Flughafen auch der perfekte Ausgangspunkt, um die Insel mit dem Mietwagen zu erkunden. Verschiedene Autovermietungen sind im Ankunftsbereich sowie außerhalb des Terminals zu finden. Wenn Sie Mietwagen am Flughafen Kos vergleichen möchten, geben Sie den Airport einfach als Abholort in unserer Buchungsmaske ein. Zusätzlich können Sie in unserer Vergleichsübersicht anschließend die Auswahl auf Angebote innerhalb des Terminals begrenzen.
Im Gegensatz zu anderen Inseln der Größe, wie beispielsweise Rhodos, verfügt Kos über keine Schnellstraßen. Die Landstraßen sind sowohl in bewohnten als auch in unbewohnten Gebieten häufig sehr schmal und im Bergland meist ungesichert und mit losem Schotter bedeckt. Daher ist dort vor allem für Ortsfremde besondere Vorsicht geboten. Rückgrat des Pkw-Verkehrs auf der Insel ist die etwa 40 Kilometer lange Epar.Od. Ko-Kefalou. Die Straße verbindet die Hauptstadt Kos mit dem an der Südspitze gelegenen Kefalos, durchquert die Insel dabei der Länge nach und bindet beide Orte an den Flughafen an. Sämtliche Straßen auf Kos sind mautfrei.
Wer Kos mit einem Mietwagen erkundet, wird kein Problem mit der griechischen Straßenverkehrsordnung bekommen, da diese der Deutschen relativ ähnlich ist. Autofahrer müssen mindestens 18 Jahre alt und im Besitz eines gültigen EU- oder internationalen Führerscheins sein. Für alle Fahrzeuginsassen besteht selbstverständlich Anschnallpflicht. Zudem ist das Mitführen eines Warndreiecks, eines Verbandkastens und eines Feuerlöschers auf Kos Pflicht. Diese Dinge sind bei Fahrantritt mit einem Mietwagen üblicherweise bereits Teil der Ausrüstung. Die Höchstgeschwindigkeiten auf der Insel betragen innerorts 50 km/h und auf Landstraßen 90 km/h.
Regelmäßig fahrende Fährlinien verbinden Kos mit vielen ihrer zahlreichen Nachbarinseln sowie mit dem griechischen Festland. Es werden sowohl die näheren Ägäis Inseln wie z.B. Rhodos, Karpathos oder Santorin als auch weiter entfernte Ziele wie Lemos oder Lesbos angefahren. Auf dem Festland sind Athen und Thessaloniki bedeutende Destinationen. Theoretisch ist somit auch die Anreise mit dem eigenen Pkw möglich. Günstiger kommt jedoch meist ein Mietwagen, der in der Nähe des Hafens von Kos bei verschiedenen Autovermietungen geliehen werden kann.
Idealer Ausgangspunkt für eine Tour mit dem Mietwagen ist der gleichnamige Hauptort der Insel, Kos-Stadt. Auffälligstes Wahrzeichen der Kleinstadt ist die Johanniterburg Neratzia aus dem 15. Jahrhundert. Direkt davor befindet sich die Hippokrates-Platane, unter der schon der wohl berühmteste Arzt der griechischen Antike vor über 2.500 Jahren seine Schüler unterrichtet haben soll. Von dort aus ist es nur ein kurzer Fußweg zum beschaulichen Stadthafen Mandraki oder zum Marktplatz, der Agora. An den stadtnahen Stränden Lambi-Beach und Mylos-Beach erwarten Touristen sandige, von Felsen und dunkelgrünen Bäumen umsäumte Buchten und das tiefblaue Wasser des Mittelmeers.
Nur wenige Fahrminuten von Kos-Stadt entfernt versprüht die Insel noch ihren ursprünglichen, ländlichen Charme. Vom Bergdorf Zia im Dikaios-Gebirge können Reisende einen fantastischen Ausblick über die gesamte Insel genießen. Der Weg hierhin lohnt sich vor allem kurz vor Sonnenauf- oder Sonnenuntergang. Auch dem Asklepieion, das größte Therapiezentrum der Antike, sollte während des Urlaubs auf Kos ein Besuch abgestattet werden. Das antike Heiligtum des Asklepios verfügt über mehrere Terrassen, die über imposante marmorne Freitreppen miteinander verbunden sind.
Wer mit dem Mietwagen noch weiter in den Süden fährt, entdeckt eine ruhigere, naturbelassene Seite von Kos. Ein besonderes Highlight ist die Therma Beach, eine von Felsen umgebene Bucht mit einer heißen Schwefelquelle, die direkt ins Meer fließt und für wohltuend warme Wassertemperaturen sorgt. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch der Strände von Kefalos, wo sich feiner Sand und türkisblaues Wasser mit einer malerischen Kulisse aus kleinen Inseln und weißen Felsformationen vereinen. Für Geschichtsinteressierte bietet sich zudem ein Stopp bei der Ruinenstadt Palio Pyli an, einer mittelalterlichen Festungsanlage, die hoch oben in den Bergen thront und einen atemberaubenden Blick über die Küste ermöglicht.