von Nele Hanke
20. Dezember 2020

von Nele Hanke
20. Dezember 2020
**Umzug in Eigenregie –

Wer umzieht, sollte etwa vier Monate vorher mit der Planung starten. Nachdem der Mietvertrag der alten Wohnung gekündigt wurde, solltet ihr beginnen,Verträge und Abos der alten Wohnung zu kündigen und umzumelden. Auch die Entscheidung, ob ihr den Umzug selbst angeht oder doch ein Umzugsunternehmen beauftragen wollt, muss gefällt werden. Wenn ihr euch für ein Umzugsunternehmen entscheidet, solltet ihr zügig eine Anfrage stellen. Kalkuliert bereits im Voraus eure Kosten, damit es nach dem Umzug nicht zu bösen Überraschungen auf dem Konto kommt.Umzugskosten berechnen - Was müsst ihr beachten? Miete für einen Transporter
Die Wahl des Tages ist essentiell für einen stressfreien und reibungslosen Umzug. Dabei gilt es, einiges zu beachten. Zunächst solltet ihr die Wohnungsübernahme in eure Planung einbeziehen, da gegebenenfalls Renovierungs- oder Malerarbeiten anstehen, bevor der eigentliche Umzug starten kann. Vorzugsweise beantragt ihr für den Tag des Umzugs Sonderurlaub, dann muss kein kostbarer Urlaubstag oder das Wochenende geopfert werden.
Je mehr helfende Hände, desto schneller geht der Umzug vonstatten. Daher solltet ihr auch prüfen, ob ausreichend Helfer an eurem Wunschtermin Zeit haben. Falls ihr euch entschlossen habt, den Umzug selbst durchzuführen, ist jetzt der Zeitpunkt, günstige Transporter zu vergleichen. Das geht am besten mit dem CHECK24 Mietwagenvergleich für Transporter.
Wichtig!
Vergesst nicht, eine Halteverbotszone bei der Straßenverkehrsbehörde der Stadt oder des Stadtteils zu beantragen, denn selbstgebaute Absperrungen sind verboten. Nach einer Bewilligung müsst ihr euch zudem selbst um das Mieten von Halteverbotsschildern kümmern, welche bereits zwei bis vier Tage vor dem Umzug aufgestellt werden sollten.
Das Mieten eines Transporters für einen Umzug bedarf einiger vorrausschauender Planung. Ihr solltet euch im Klaren darüber sein, was alles transportiert werden muss und welche vielleicht sperrigen Möbel mitkommen. Dafür messt ihr nach Möglichkeit das Umzugsgut aus und dokumentiert das Volumen. Daraus ergibt sich, wie groß das Fahrzeug sein muss. Neben dem Ladevolumen sollte bedacht werden, wer den Transporter fahren soll und ob diese Person das erforderliche Mindestalter erreicht hat und den passenden Führerschein besitzt. Die CHECK24 Transporterseite hilft euch bei der Auswahl des richtigen Fahrzeugs. Bevor ihr einen Transporter mietet, solltet ihr grundsätzlich Angebote vergleichen und wissen, in welchem Zeitraum ihr das Fahrzeug benötigt. Einige Mietwagenanbieter bieten über das Wochenende Sparangebote an.
Die grobe Faustregel für die Wahl des richtigen Transporters lautet: Quadratmeter der Wohnung : 2 = Benötigtes Ladevolumen.Hochdachkombis fassen 2 bis 4 Kubikmeter und eignen sich daher als Studententransporter für WG-Umzüge.Kleintransporter fassen zwischen 4 und 9 Kubikmeter und eignen sich so für kleinere Umzüge und Möbeltransporte.Großtransporter haben ein Ladevolumen von 8 bis 20 Kubikmeter und sind so ideal für Umzüge über weite Strecken.
Berücksichtigt, dass mit dem Pkw-Führerschein der Klasse B nur Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen gefahren werden dürfen. Dabei zählt das Fahrzeug inklusive der Ladung, der Anhänger und der Beifahrer.

Für weitere Strecken eignet sich ebenfalls der gemietete Transporter. Allerdings bedarf dies oft genauerer Planung. Einige größere Autovermietungen wie Enterprise, Hertz und Sixt ermöglichen Einwegmieten für Transporter, meist wird dabei zusätzlich eine Gebühr verlangt. So könnt ihr bequem von eurer alten Wohnung in die neue Stadt fahren.
Wenn euer neuer Wohnort im Ausland liegt, informiert euch unbedingt vorher, ob die Autovermietung Fahrten ins Ausland erlaubt. Meldet den Grenzübertritt am besten bereits während der Buchung an. Bei der Abholung des Transporters am Umzugstag solltet ihr den Vermieter in jedem Fall über den Grenzübertritt informieren.
Bereits rund drei Monate vor dem Umzugsdatum könnt ihr mit dem Ausmisten eurer Wohnung beginnen. Bestenfalls fangt ihr nicht erst einen Tag vorher an, eure Habseligkeiten in Kisten zu verpacken, sondern beschafft bereits vorab Umzugskartons und beginnt dann nach und nach, alles einzupacken. Vergesst nicht, Bilder abzunehmen und alles von den Wänden abzuschrauben.
Besonders hilfreich ist es, sich einen Zeitplan für den Umzugstag zu erstellen. Überlegt, wie oft ihr fahren müsst, und wer wann wo sein oder wohin fahren soll. Wer für den Umzug in Berlin einen Transporter mietet, sollte bedenken, dass die Fahrtwege vom alten zum neuen Wohnsitz wesentlich länger und zeitaufwändiger sein werden als beim Mieten eines Transporters in Gera.
Damit ihr am Umzugstag auch noch wisst, was in welcher Kiste ist und um euren Helfern den Umzug zu erleichtern, bietet sich das Klebepunkte-Umzugssystem an. Dafür braucht ihr nur farbige Klebepunkte, die es in Bastelläden oder Drogerien gibt, mit denen alle Gegenstände und Kisten beklebt werden. Jeweils eine Farbe ist dabei einem Zimmer zugeordnet. In der neuen Wohnung hängt ihr dann einfach große – zum Beispiel auf A4-Format ausgedruckte – Punkte in der passenden Farbe an den Türrahmen des jeweiligen Zimmers. Auf diesem Weg können die Helfer die Gegenstände sofort in das richtige Zimmer bringen und müssen nicht ständig nachfragen. Praktischerweise sind alle Gegenstände gleich am richtigen Ort und ihr spart euch im Anschluss an den Umzug lästiges Hin-und-Her-Schleppen.

Wenn ihr die Liste bisher gut verfolgt habt, solltet ihr stressfrei in den Umzugstag starten. Holt zuerst den Transporter ab. Dabei solltet ihr nicht vergessen, das Fahrzeug auf mögliche Schäden zu untersuchen und diese zu dokumentieren.
Das Fahren eines Transporters kann für ungeübte Fahrer zum Problem werden. Beachtet daher unbedingt folgende Punkte:
Transporter weisen andere Fahreigenschaften auf als Pkw.
Stellt genug Essen und Getränke für eure Helfer bereit und plant eventuell eine gemeinsame Pause ein. Bevor es richtig losgehen kann, solltet ihr eine Lagebesprechung mit den Helfern machen und sie über euren Plan informieren. Dann kann das Möbeltetris beginnen – packt den Transporter möglichst effizient. Schwere Kisten oder Gegenstände sollten prinzipiell weit vorne platziert werden und die Ladung gegen Verrutschen gesichert werden. Denkt an Werkzeug, Leiter und einen Erste-Hilfe-Koffer!
Wenn am Ende noch Zeit übrig ist, bevor ihr den Transporter zurückgeben müsst, weil der Umzug schneller ging als erwartet oder ihr den Transporter für einen längeren Zeitraum gemietet habt, dann nutzt ihn doch gleich noch für weitere Fahrten ins Möbelhaus, zum Baumarkt oder zum Wertstoffhof.