
Für die Einreise in die USA benötigen Sie einen Reisepass sowie eine Elektronische Reisegenehmigung (ESTA) oder ein Visum. Reisende, die einen deutschen Führerschein besitzen, können diesen auch in den USA nutzen und ein Auto mieten, solange sie sich nicht länger als ein Jahr dort aufhalten und eine englische Übersetzung des Dokuments vorweisen können. Sollte der Aufenthalt länger dauern, ist eine Umschreibung der Fahrerlaubnis zwingend notwendig. Unter Umständen ist hierfür eine praktische und theoretische Prüfung erforderlich. Einige Staaten, wie etwa Connecticut und Massachusetts, haben internationale Abkommen (unter anderem mit Deutschland) geschlossen, welche die Umschreibung des Führerscheins erleichtern. Unabhängig von der Aufenthaltsdauer sollten Reisende stets einen Internationalen Führerschein zusätzlich zum nationalen Dokument im Mietwagen mitführen.
In den USA sind die Verkehrsregeln abhängig vom jeweiligen Bundesstaat. Diese legen zum Beispiel Tempolimits und die Promillegrenzen fest. Reisende sollten sich daher vorab informieren, welche Staaten sie mit dem Mietwagen durchfahren und welche Vorschriften dort gelten. Tunnel, Brücken und Highways sind in vielen Fällen mautpflichtig. Auch hier sollten bei der Reiseplanung vorab Informationen über die anfallenden Gebühren eingeholt werden, da es keine einheitlichen Tarife für die gesamten USA gibt. Die Bundesstaaten legen die Höhe der Maut individuell fest. In der Regel halten sich die Kosten gerade im Vergleich zu Europa jedoch in Grenzen. Üblicherweise wird direkt an festen Mautstellen in Bar oder per Karte gezahlt. Es sind jedoch auch elektronische Mautsysteme in Gebrauch. Informationen zum genutzten Mautsystem im Mietwagen können bei der jeweiligen Autovermietung eingeholt werden.
Das Autofahren in den USA ist mit einigen Besonderheiten verbunden. Entfernungen werden in den USA in Meilen gemessen. Eine Meile entspricht etwa 1,6 Kilometern. Dementsprechend wird auch die Geschwindigkeit in Meilen pro Stunde (mph) statt Stundenkilometern gemessen. Diese Einheit wird auch auf dem Tacho im Mietwagen verwendet. Eine weitere Besonderheit stellt das Überholen auf Highways in den USA dar: In einigen Bundesstaaten darf sowohl rechts als auch links überholt werden, weshalb beim Spurwechsel in den USA besondere Vorsicht geboten ist. Haltende Schulbusse mit aktivem Warnblinklicht sollte in keinem Fall überholt werden. Auch auf der Gegenfahrbahn müssen Autofahrende dann anhalten. Meist stehen Ampeln nicht vor der Kreuzung, sondern sind dahinter oder direkt über der Kreuzung angebracht. An ampellosen Kreuzungen darf derjenigen zuerst fahren, der als erster oder als erste an der Kreuzung ankommt. Im Zweifel wird sich per Handzeichen verständigt.
Die Möglichkeiten für Rundreisen mit dem Mietwagen in den USA sind so vielfältig wie das Land und seine Bewohner selbst. Ob Sie in Kalifornien entlang des Pacific Coast Highways die Pazifikküste der Vereinigten Staaten entdecken oder sich in den unendlichen Weiten bei einem Trip von "Coast to Coast" verlieren – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten wartet mit unendlich vielen Reisezielen auf Sie. Dank des sehr gut ausgebauten Highway- und Interstate-Systems ist jeder Winkel des riesigen Staatsgebietes bequem mit dem Auto erreichbar. An fast jedem Flughafen und in den meisten Städten finden Reisende eine große Auswahl an Mietwagen-Anbietern. Als Autofahrer-Nation schlechthin ist das Auto mieten in den USA zudem oft sehr günstig.
Allein New York City bietet wohl mehr Sehenswürdigkeiten, als Reisende bei einem einzigen Besuch entdecken können. Die faszinierende Skyline Manhattans, der Central Park oder der Broadway sind nur einige der Attraktionen der Stadt, die niemals schläft. Nicht weniger beeindruckend ist die Hauptstadt der USA, Washington D.C.: Das Weiße Haus, das Washington Monument oder das Kapitol zählen wohl nicht nur zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der USA, sondern auch der Welt. Auf der anderen Seite des Landes warten mit Los Angeles und San Francisco zwei der imposantesten US-Metropolen schlechthin. Der Walk of Fame in Hollywood oder die Golden Gate Bridge gehören bei jeder Rundreise durch die USA dazu.
Mein Tipp
Ein echter Geheimtipp sind die Traumstrände im Bundesstaat Oregon, die sich über eine Länge von etwa 340 Kilometern entlang der Pazifikküste erstrecken. Diese stehen den bekannteren Küstenabschnitten in Florida oder Kalifornien in nichts nach! Einer von ihnen ist zum Beispiel der Seaside Beach westlich von Portland, den Sie von dort über den Highway 26 erreichen.
Von einer ganz anderen Seite zeigen sich die USA abseits der quirligen Metropolen. Hier wartet eine unglaubliche Naturvielfalt darauf, entdeckt zu werden. Die riesigen Redwood Wälder im Norden von Kalifornien, die majestätischen Rocky Mountains oder die schier endlose Wüste Nevadas – mehr Abwechslung geht nicht. Viele dieser Landschaften sind als Nationalparks organisiert, gut erschlossen und daher auch mit dem Mietwagen leicht zu erkunden. Während der Grand-Canyon-Nationalpark in Arizona zu den bekanntesten gehört, ist der 1872 gegründete Yellowstone im Bundesstaat Wyoming der älteste der Welt.