Der zentral gelegene Bahnhof Madrid Atocha ist einer der beiden Fernbahnhöfe in der spanischen Hauptstadt. Er bietet unter anderen Fern- und Hochgeschwindigkeitszüge in den Süden Spaniens. Mehrere Autovermieter haben ihre Büros direkt im Bahnhofsgebäude. Auch im Bahnhof Chamartín im Norden Madrids, der vorwiegend Verbindungen in den Norden des Landes bietet, finden sich Filialen verschiedener Mietwagen-Anbieter. Auf unserer Stationskarte für Madrid finden Sie alle Anbieter an den Bahnhöfen mit Adressen und Öffnungszeiten. Aufgrund der großen Auswahl an Vermietern, empfehlen wir bereits vor der Anreise deren Preise zu vergleichen.
Das Autobahnnetz Spaniens ist zentral angelegt, wobei Madrid als Mittelpunkt dient. Daher ist die spanische Hauptstadt der perfekte Ausgangspunkt für Reisen mit dem Auto in das gesamte Land. Um Madrid herum führen drei Autobahnringe: Die M-30, M-40 und der äußerste, nicht vollständig geschlossene Ring M-50. Theoretisch gibt es noch zwei weitere Straßenringe, die "Rondas" und die "Bulevares", die jedoch zum normalen Stadtverkehr gehören. Die Autobahnringe kreuzen weitere, von Madrid sternförmig abgehende Autobahnen, wie etwa die A6 nach Nordwesten, die A-1 (später E-5) nach Norden und die durch Zentrum verlaufenden A-4 und A-42.
Lassen sich in Madrid die meisten Orte am einfachsten per Metro oder zu Fuß erreichen, ist ein Mietwagen ratsam, um die umliegenden Highlights ausgiebig zu erkunden. Das Städtchen San Lorenzo de El Escorial im Norden Madrids beherbergt zum Beispiel eine gigantische Schloss- und Klosteranlage mit tausenden Zimmern, die Philipp II. im 16. Jahrhundert als Residenz diente. Im Hintergrund erstrahlt ein Gebirgspanorama. Ebenfalls unverzichtbar ist Toledo mit seiner historischen Altstadt, deren verschlungene Gässchen zum Schlendern einladen. Vor allem die zwei mittelalterlichen Synagogen und opulente Kathedrale lohnen einen Besuch, während ein Spaziergang den umfließenden Fluss Tajo entlang Ruhe und Einheit mit der Natur verspricht – Berge inklusive.
Zu den heimlichen Favoriten unter den Ausflugszielen gehört derweil Segovia, rund 90 Kilometer außerhalb Madrids gelegen. Hier fällt zunächst das riesige römisch-antike Aquädukt ins Auge, das bei einer Höhe von 28 Metern fast einen Kilometer Länge erreicht und mit der Altstadt verschmilzt. Auf dem Hauptplatz Plaza Mayor befindet sich zugleich die imposante Spätgotik-Kathedrale, deren Turm durch seine Höhe deutlich aus dem Stadtbild heraussticht. Ein Spaziergang die alte Stadtmauer entlang führt schließlich zum Alcázar: Diese Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert und wird gern als "Disney-Schloss" bezeichnet. Perfekt abgerundet wird der Tag durch die Spezialität Cochinillo – eine Art kleines Spanferkel mit zartem Fleisch und herrlich knackiger Kruste.
Fehlt nur noch eins, die wunderschöne Natur um Madrid. Berglandschaften umgeben es in so gut wie allen Richtungen. Etwa La Pedriza, das jedes Wochenende zahlreiche Wander- und Kletterbegeisterte Madrider anzieht. Seine einzigartigen Felsformationen erinnern an verschiedene Tiere, scheinen gar fast lebendig, und Bäche mit kristallklaren Quellen durchfließen seine Wälder. Westlich der Hauptstadt lockt dagegen San Martín de Valdeiglesias mit ebenso bezaubernder Bergwildnis sowie einem beliebten Badesee.