
Der internationale Flughafen der Inselgruppe Seychellen (SEZ) befindet sich auf Mahé, circa zehn Kilometer südlich der Hauptstadt Victoria. Am Airport eröffnet sich Reisenden die Wahl aus neun lokalen und internationalen Autovermietungen, die außerhalb der Ankunftshalle zu finden sind. Die Mietautos sind zumeist Kleinwagen, da die Straßen der Inseln eher klein, schmal und nicht für große Fahrzeuge ausgelegt sind. Die Angebote der Anbieter am Flughafen können Sie bequem bei CHECK24 vergleichen.
Mahés Küstenlinie ist durch eine gut ausgebaute Straße erschlossen, die lediglich im Norden durch den Morne Seychellois Nationalpark unterbrochen wird. Eine Schnellstraße verbindet die Hauptstadt mit dem Flughafen. Die meisten anderen Straßen sind dagegen oft sehr schmal und in den Kurven nur selten durch Leitplanken gesichert. Insbesondere bei Niederschlag, der in der Regenzeit als Schauer auftritt, ist Vorsicht beim Fahren auf der Insel geboten. Eine Maut gibt es auf den Seychellen nicht.
Auf den Seychellen herrscht, wie in vielen ehemaligen britischen Kolonien üblich, Linksverkehr. Bei der Buchung sollten Sie daher, wenn möglich, auf einen Mietwagen mit Automatik zurückgreifen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt sowohl innerorts als auch häufig außerorts bei 40 km/h, außerorts sind sonst 65 km/h erlaubt. Da es nur wenige Tankstellen auf Mahé gibt, sollten Urlauber mit einem Mietwagen möglichst vor Reiseantritt prüfen, wie viel Benzin sich noch im Tank des Autos befindet. Die Promillegrenze liegt bei 0,8.
Für viele Reisende ist Mahé durch seinen internationalen Flughafen der Ausgangspunkt für eine Reise auf die Seychellen. Zu den größeren Nachbarinseln Praslin, La Digue und Fregate bestehen vom Hafen von Victoria aus regelmäßige Fußgänger-Fährverbindungen, die das Inselhüpfen leichtmachen. In einem Radius von zehn Gehminuten vom Fährterminal aus befinden sich mehrere Mietwagenanbieter.
Idealer Ausgangspunkt für eine Tour mit dem Mietwagen entlang der Küste Mahés ist die kleine, aber quirlige Hauptstadt Victoria im Nordosten der Insel. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen ein eindrucksvoller Hindutempel sowie die zahlreichen buntbemalten Kolonialbauten der Briten und Franzosen. Auf der Fahrt nach Süden landen Reisende nach kurzer Zeit in Val des Près – ein Ort, der bei Urlaubern vor allem für seine kreolische Kultur und Gastronomie beliebt ist. Ganz in der Nähe befindet sich der Jardin du Roi, eine traditionelle Gewürzplantage mit historischem Herrenhaus im Kolonialstil.
Ganz anders als der dicht besiedelte Osten der Insel präsentiert sich die Westküste Mahés. Hier liegt, nahe der Hauptstadt Victoria, der Morne Seychellois, der höchste Berg der Seychellen. Ihn umgibt der gleichnamige Nationalpark, in dem unter anderem der Quallenbaum beheimatet ist. Dabei handelt es sich um eine der seltensten Pflanzen der Welt. Urlauber, die Ruhe und Erholung in der Natur suchen, sollten hier auf Erkundungstour gehen.
Der Süden Mahés ist ebenfalls nur sehr dünn besiedelt. Hier ist die Insel noch ursprünglich und unerschlossen. Zahlreiche Buchten und Sandstrände, wie die Anse Bazarca und die Police Bay, sind hier besonders lohnende Ausflugsziele. Reisende, die mit einem Mietwagen unterwegs sind, sollten beachten, dass nur eine befestigte Straße in diese fast menschenleere Gegend führt. Wer den Weg jedoch auf sich nimmt, wird mit traumhaften Landschaften und einsamen Sandstränden belohnt.