
Mit mehr Urlauberinnen und Urlaubern pro Jahr als Einheimischen gehört Italien zu den beliebtesten Reisezielen der Welt. Aus diesem Grund lassen sich Mietwagen in dem südeuropäischen Staat leicht anmieten und das Angebot ist vielfältig. Autovermieter sind an allen relevanten Flughäfen und in fast allen größeren Orten zu finden. Trotzdem empfehlen wir vor der Buchung die Preise und Mietbedingungen zu vergleichen. Insbesondere sollten Sie das jeweilige Mindestalter für Mietwagen beachten. Für die Einreise nach Italien von Deutschland aus genügt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Auch der deutsche Führerschein ist in Italien uneingeschränkt gültig. Sollten Sie beabsichtigen, mit dem Mietwagen vom Festland auf die italienischen Inseln überzusetzen, prüfen Sie unbedingt vor der Buchung, ob Ihr Vermieter die Mitnahme des Fahrzeugs auf Fähren gestattet.
Die italienischen Verkehrsregeln sind weitestgehend mit denen in Deutschland identisch. Neben einer Gurtpflicht herrscht eine Warnwestenpflicht für alle Autofahrer, die ihr Fahrzeug auf der Straße verlassen. Die Promilleobergrenze liegt bei 0,5. Für Fahranfänger, welche noch keine drei Jahre im Besitz ihrer Fahrerlaubnis sind, gilt ein absolutes Alkoholverbot. Zudem besteht landesweit Rechtsverkehr. Darüber hinaus gibt es aber auch Besonderheiten, welche die Fahrer eines Autos oder Mietwagens beachten müssen. Auf den Straßen Italiens muss auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden. Auf den Landstraßen beträgt die Geschwindigkeitsbegrenzung 90 km/h, innerorts 50 km/h und auf den zumeist mautpflichtigen Autobahnen 130 km/h. Prüfen Sie vor Abfahrt, ob die obligatorischen Warnwesten sowie ein Warndreieck in Ihrem Mietwagen vorhanden sind.
Die Strafen für Geschwindigkeitsverstöße sind wesentlich höher als in Deutschland. In Italien wird eine Maut auf Autobahnen, für die Nutzung von Tunneln und Brücken sowie eine Citymaut erhoben. Darüber hinaus sollten Reisende, die mit dem Leihwagen in die Berge fahren, die Pferdestärken ihres Gefährts berücksichtigen und allzu steile Serpentinen gegebenenfalls meiden. In Italien gibt es eine Ampelphase weniger als in Deutschland. Die Lichtanlage springt direkt von Rot auf Grün, wobei beim Wechsel von Grün auf Rot eine Gelbphase zwischengeschaltet ist.
Auch wenn der Norden Italiens nicht mit einem ganzjährig warmen Klima punkten kann, so befinden sich hier die mit wirtschaftlich bedeutendsten Städte des Landes, allen voran Mailand und Turin. Die beiden Handels- und Industriemetropolen können neben ihrer wirtschaftlichen Stärke vor allem mit ihrer historischen Architektur punkten. Besonders bekannt und sehenswert sind beispielsweise der Mailänder Dom und die Mole Antonelliana, in der ehemaligen Hauptstadt Turin. Auch die weltberühmte Lagunenstadt Venedig, deren prächtige Altstadt von zahlreichen Kanälen durchzogen ist, liegt in Norditalien.
Eine der beliebtesten Regionen des Landes, die sich zudem hervorragend mit einem Mietwagen erkunden lässt, ist die Toskana. Mit ihren schönen Zypressenwäldern, sanften Hügeln und Weinbergen hat das Gebiet im Zentrum Italiens landschaftlich einiges zu bieten. Aber auch kulturell ist die Toskana als Ursprungsort der Renaissance von großer Bedeutung. Beliebte Städte bei Italien-Urlaubern wie Florenz, Siena und Pisa befinden sich hier. Auf keinen Fall verpassen sollte man die kulinarischen Highlights der Toskana - nicht umsonst gilt die regionale Küche als eine der abwechslungsreichsten Italiens.
Das politische Zentrum Italiens liegt – wie bereits in der Antike – in der Region Latium, denn sie beherbergt die Hauptstadt Rom. In der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes sind nicht nur das Pantheon, das Kolosseum oder das Forum Romanum zu finden, sondern auch der Hauptsitz des Papstes in der Vatikanstadt. Weiter südlich liegen die bedeutenden Kulturstädte Neapel, Pompeji und Herculaneum sowie die beliebte Insel Capri. Sizilien und die Inselhauptstadt Palermo mit ihrer faszinierenden Barockarchitektur sind besonders bei Kulturinteressierten beliebt.