
In Dublin gibt es zwei große Bahnhöfe: Heusten im Westen mit Verbindungen nach Süd- und Westirland sowie Connolly im Stadtzentrum, der als Hauptbahnhof gilt. Züge aus dem Norden und Osten, zum Beispiel aus Belfast, rollen täglich in den Kopfbahnhof ein. Aufgrund seiner zentralen Lage ist die Station ein guter Ausgangspunkt für Erkundungstouren durch die Stadt oder eine Weiterfahrt mit dem Mietwagen ins Umland. Dafür stehen im Gebäude selbst zwar keine Autovermieter zur Verfügung, doch in der Umgebung sind Filialen bekannter Anbieter zu finden. Deren Adressen und Öffnungszeiten finden Sie mithilfe unserer Stationskarte von Dublin.
Der Hafen von Dublin ist eine beliebte Alternative, in die Hauptstadt Irlands zu kommen. Regelmäßig bringen beispielsweise Fähren aus Liverpool, aber auch Kreuzfahrtschiffe Besucher nach Dublin. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt liegt der Hafen sehr zentral und ist über den Dublin Port Tunnel zu den Autobahnen M50 und M1 gut an das Fernstraßennetz angebunden. Autovermieter sind direkt in der Ankunftshalle mit einem Informationsstand vertreten. Andere Anbieter sind im Stadtzentrum zu finden. Unsere Stationskarte zeigt Ihnen die nächste Autovermietung am Hafen.
Über den Stadtring M50, vergleichbar mit der deutschen Autobahn, führen Fernstraßen in alle Himmelsrichtungen. Nach Nordirland gelangen Autofahrer über die M1, während die M2 und M3 in nordwestlicher Richtung nur ein kleineres Stück ausgebaut sind und dann in Landstraßen übergehen. Der Motorway 4 wird bei Kinnegad zur M6 und führt einmal quer durchs Land nach Galway an die Westküste. Richtung Süden gehen die M7 nach Limerick und die M9 nach Waterford sowie die Küstenautobahn M11. Wer mehr Zeit mitbringt und die irische Landschaft mit dem Mietwagen intensiver kennenlernen möchte, benutzt die National Roads, also Bundes- oder Landstraßen, die aber meist als Zubringer zu den Autobahnen fungieren.
Nicht nur die irische Metropole allein hat einiges zu bieten. Auch im unmittelbaren Umland gibt es so viel zu entdecken. Ein Mietwagen ist deshalb die ideale Wahl, wenn es beispielsweise zum etwa 30 Kilometer südlich gelegenen Kloster Glendalough geht. Der Name bedeutet "Tal der zwei Seelen" und das Kloster wurde einst als christliche Bildungsstätte genutzt. Auf dem Weg dorthin passieren Urlauber den Wicklow-Mountains-Nationalpark. Hier zeigt sich Irland landschaftlich von seiner schönsten und gleichzeitig typischsten Seite. Mit seinen sanften Hügeln, tiefen Seen und mystischen Ruinen bietet die Region eine perfekte Kombination aus Naturerlebnis und kulturellem Erbe, die Besucher in die Vergangenheit Irlands eintauchen lässt.
Mit einer einzigartigen Landschaft kann auch die Halbinsel Howth Head mit ihrem Hauptort Howth punkten. Hier lohnt es sich, den Leihwagen einmal stehen zu lassen und auf Wandertour zu gehen. Eine Klippenwanderung entlang der wunderschönen Steilküstenlandschaft sollten Dublin-Reisende auf jeden Fall erlebt haben. Mit dem Kutter gelangen Besucher außerdem zur vorgelagerten Insel Ireland's Eye, welche aufgrund ihrer Abgeschiedenheit als ein bekannter Rückzugsort für Vögel gilt. Neben atemberaubenden Ausblicken auf die Irische See bietet Howth auch gemütliche Fischrestaurants im Hafen, in denen Besucher frische Meeresfrüchte genießen können.
Ebenfalls nicht weit von Dublin entfernt liegt das Seebad und Schloss Malahide. Hier gibt es ein Spielzeugmuseum und den Talbot Botanical Garden. Das James-Joyce-Museum, etwa 14 Kilometer südlich der Hauptstadt, befindet sich im Martello-Tower. Dieser wurde ursprünglich zum Schutz gegen eine befürchtete Invasion von Napoleon errichtet. Im Museum werden heute alte Artefakte des weltberühmten irischen Schriftstellers James Joyce aufbewahrt. Kultur- und Naturfreunde können in Malahide und Sandycove somit gleichermaßen auf ihre Kosten kommen und einen entspannten Tagesausflug mit historischen Einblicken verbinden.