
Reisende aus Deutschland fliegen mit einem Zwischenstopp in Athen bis auf den griechischen Inselarchipel und landen nach nur wenigen Stunden am Flughafen Santorin (JTR). Er wird von mehreren nationalen Fluggesellschaften ganzjährig bedient und während der Urlaubssaison fliegen zudem auch mehrere Charterlinien aus Nord-, West und Mitteleuropa hierher. Direkt im Ankunftsbereich des Flughafens befinden sich zahlreiche nationale und internationale Autovermietungen, deren Angebote Sie mit CHECK24 vergleichen können. So finden Sie schnell den passenden Mietwagen für Santorin.
Die Insel Santorin ist sehr bergig und die Straßen sind meist nicht komplett ausgebaut. Wachsames und vorausschauendes Fahren ist hier geboten. Für Fahrten auf unbefestigten Schotterstraßen sollten Reisende einen Geländewagen bevorzugen, jedoch sind die Hauptstraßen gut befahrbar und so genügt für ausgiebige Erkundungstouren auf den meisten Straßen ein herkömmlicher Leihwagen. In Griechenland besteht für alle sechs großen Autobahnen des Landes eine Mautpflicht. Die Preise variieren dabei je nach Fahrzeugtyp und -art. Da es auf Santorin allerdings keine Autobahn gibt, müssen sich Urlauber diesbezüglich keine Gedanken machen und können alle Straßen ganz unbesorgt und kostenfrei befahren.
Anders als in Deutschland hat in Griechenland derjenige, der in den Kreisverkehr einfährt, Vorfahrt. Die santorinischen Geschwindigkeitsbegrenzungen stimmen zwar mit den deutschen überein, seit mehreren Jahren gibt es allerdings strenge Polizeikontrollen, die die Geschwindigkeit überprüfen und Alkoholtests durchführen. Hier gilt eine Promillegrenze von 0,5. Beim Parken sollten Autofahrer auf die Gebührenordnung achten: Gelbe Schilder weisen auf ein Parkverbot hin, bei blauen Schildern ist es kostenpflichtig und weiße Schilder erlauben kostenloses Parken. Auf Santorin genügt zum Leihen und Fahren eines Mietwagens der deutsche Führerschein.
Wer nicht fliegen möchte, fährt am besten mit der Fähre oder dem Schnellboot nach Santorin. Täglich fahren mehrere Fähren von Piräus (Athen) über Paros und Naxos nach Santorin und zurück. Je nach Saison verkehren auch mehrmals die Woche Linien nach Kreta, Rhodos, Kos, Ios, Anafi, Folegandros, die Westkykladen und die Ostkykladen. Da die Boote im Hochsommer sehr voll werden können, sollten die Tickets – besonders wenn mit dem Mietwagen übergesetzt werden soll – in dieser Zeit frühzeitig gebucht werden. Fragen Sie jedoch vorab unbedingt bei Ihrer Autovermietung nach, ob Fährfahrten mit dem Mietwagen gestattet sind.
Ein wichtiges Ziel auf Santorin ist der an der Westküste gelegene Hauptort Fira. Die Stadt ist berühmt für ihren traumhaften Blick von der Caldera-Steilküste auf das blaue Mittelmeer. Daneben bietet die Inselhauptstadt viele traditionelle Restaurants, Tavernen und Geschäfte. Außerdem präsentieren in Fira gleich mehrere lohnenswerte Museen ihre Sehenswürdigkeiten aus byzantinischer, römischer und der Zeit des geometrischen Stils. Sehr beliebt ist auch eine Fahrt mit der Seilbahn, die am Hafen startet und die Besucher bequem hinauf zu den höheren Gefilden des Ortes chauffiert.
Fira ist zudem besonders als Startpunkt für Erkundungstouren mit einem Mietwagen geeignet, da von hier aus der nördliche Teil mit der traditionellen Gemeinde Oia und seinen für die Kykladen typischen weißen Häusern in wenigen Minuten angefahren werden kann. Aber in den beliebten Badeort Kamari im Südosten gelangen Reisende ebenfalls in etwa 20 Minuten mit dem Leihwagen. Vor allem Familien und Wassersportler kommen dort auf ihre Kosten.
Während der Strandurlaubsort Kamari insbesondere bei Pauschalurlaubern beliebt ist, zieht das Küstenstädtchen Perissa eher Individualurlauber an – gerade im Sommer kommen viele Rucksacktouristen hierher. Zwischen den beiden Orten liegt die antike Stadt Alt-Thera, in der Geschichtsinteressierte unbedingt einen Halt einlegen sollten: Die Ruinenstadt beherbergt beeindruckende Kalksteinbauten und Heiligtümer ägyptischer Götter. Enge Serpentinen bringen Autofahrer von Kamari zu den historischen Funden auf dem 360 Meter hohen Berg Mesa Vouno.