
Benannt nach dem antiken Astronomen und Mathematiker wurde der Flughafen Samos "Aristarchos von Samos" (SMI) im Jahr 1963 auf der griechischen Insel eröffnet. Seitdem wurde der Flugplan stetig um neue Linien- und Charterflüge ergänzt sowie im Jahr 2003 ein modernes zweites Terminal eingeweiht. Durch die Lage an der Südküste, etwa 16 Kilometer entfernt von der Inselhauptstadt, bietet sich bereits am Flughafen die Buchung eines Leihwagens an. Passagiere wählen ihren Mietwagen aus einem breiten Angebot bei verschiedenen Autovermietungen aus.
Da die achtgrößte griechische Insel gerade einmal 45 Kilometer in der Länge und 20 Kilometer in der Breite misst, können Reisende sich an lediglich einem Tag einen Überblick über die Inselstrukturen verschaffen. Auf der 85 Kilometer langen asphaltierten Küstenstraße umrunden Ausflügler die Ägäis-Insel einmal komplett. Auch sämtliche Sehenswürdigkeiten lassen sich mit dem Mietwagen erreichen. Für eine Erkundung mit dem Auto spricht auch, dass sämtliche Straßen auf Samos mautfrei sind. Für den Aufenthalt auf Samos kann je nach Routenplanung aber ein Geländewagen empfehlenswert sein, da die Straßen abseits der Hauptwege nur schlecht ausgebaut sind. Viele Strecken sind kurvenreich und oft nicht gut befestigt.
Wer auf Samos mit dem Auto unterwegs ist, braucht sich gegenüber Deutschland nur an wenige Änderungen zu gewöhnen. So ist der EU-Führerschein in Griechenland ausreichend, zudem herrscht auch hier Rechtsverkehr. Lediglich am Kreisverkehr ist Vorsicht geboten, da die einfahrenden Fahrzeuge Vorfahrt haben. Ebenso ist das Tempolimit mit 50 km/h innerhalb von Ortschaften und 90 km/h auf Landstraßen ähnlich. Die Geschwindigkeit sollte aber unbedingt den Straßenverhältnissen angepasst werden. Parkplätze sind auf Samos mit farbigen Markierungen gekennzeichnet. Dabei bedeutet eine gelbe Markierung ein Parkverbot, eine blaue Markierung weist auf Parkgebühren hin und auf weißen Stellflächen ist das Parken kostenlos. Reisende sollten die Parkregeln unbedingt beachten, da die Polizei vor Ort regelmäßige Kontrollen durchführt.
Die griechische Insel verfügt mit den Einreisehäfen in Vathi und in Pithagorio über gleich zwei ausgebaute Jachthäfen. Von beiden Ausgangspunkten lassen sich dank verschiedener Fähranbieter sämtliche Ägäische Inseln, die Dodekanes oder auch die malerischen Kykladen erkunden. Wer dem griechischen Festland einen Besuch abstatten möchte, der freut sich über die Verbindung zwischen dem nördlichen Fährhafen Karlovassi und dem Athener Hafen Piräus. Wenn Sie mit dem Mietwagen von Samos aus die Fähre nutzen möchten, holen Sie vorab unbedingt die Erlaubnis Ihrer Autovermietung ein.
Reisende, die ihren Urlaub auf Samos planen, erwartet eine abwechslungsreiche Landschaft, viel Kultur und guter Wein. Da die Insel sowohl von Ost nach West als auch von Nord nach Süd in maximal ein bis zwei Stunden zu befahren ist, bietet sich ein Mietwagen an. So kann nicht nur der Urlaubsort, sondern gleich die ganze Insel erkundet werden. Zum Shoppen fahren Sie am besten in die Inselhauptstadt Samos. Neben zahlreichen Geschäften für Souvenirs und Tavernen, die den originalen samotischen Wein anbieten, gibt es vom Hafen aus auch Bootstouren in die nahe gelegene Türkei.
Zu den beliebtesten Ausflugszielen gehört der Tunnel des Eupalinos im Süden der Insel bei Pythagorion. Die ehemalige Wasserleitung wurde vermutlich bereits im 6. Jahrhundert vor Christus unterirdisch gegraben und hat gigantische Ausmaße, sodass sie bequem zu Fuß begehbar ist. Ebenfalls bei Pythagorion befindet sich der wohl längste und beliebteste Strand der Insel: der Potokaki-Strand. Hier gibt es alles, was das Urlauberherz begehrt. Liegen, Sonnenschirme, Wassersportarten und Tavernen ermöglichen einen abwechslungsreichen Strandtag.
Wer lieber abgeschieden und in einer natürlichen Umgebung in die Ägäis tauchen möchte, sucht sich eine der zahlreichen Buchten entlang der Küste. Aber auch Wanderfreunde kommen auf Samos auf ihre Kosten. Viele Gebirgszüge, wie beispielsweise der Kerkis im Westen der Insel, lassen sich auf diversen Routen besteigen. Der zum Teil sehr anstrengende Aufstieg wird mit einer großartigen Aussicht über das Meer und die Natur der Insel belohnt.