Spektakuläre Funde aus der Antike neben modernen Beach Resorts und der vielleicht westlichsten Hauptstadt im Nahen Osten: In Jordanien liegen viele Schätze verborgen, die es zu entdecken gilt. In dem vorderasiatischen Staat bemüht man sich immer wieder um Neutralität angesichts der konfliktfreudigen Nachbarn und der Fremdenverkehr entwickelt sich in dem heißen, trockenen Land zu einem Standbein von wachsender Importanz. Für Ihre Reise in Jordanien hilft Ihnen der CHECK24-Mietwagen Vergleich, den passenden Leihwagen einfach und bequem zu finden. Nach der Eingabe Ihrer Reisedaten erhalten Sie eine Liste, in der sowohl die Preise als auch die Leistungen für Mietwagen an Ihrem Zielort in Jordanien übersichtlich dargestellt sind. Das Gebiet Jordaniens war innerhalb der Provinz Arabia ab 106 n. Chr. Teil des Römischen Reiches. Etwa 500 Jahre später geriet es unter islamische Herrschaft, deren Einfluss bestimmend für die weitere Entwicklung der heißen, trockenen Region wurde. Nach wechselnden Zugehörigkeiten war Jordanien bis 1918 über 400 Jahre in das Osmanische Reich eingegliedert. Am Ende des Ersten Weltkrieges geriet das Gebiet als Teil Palästinas („Transjordanien“) unter britisches Mandat. Der 25. Mai 1946 schließlich markiert die Unabhängigkeit Jordaniens als autonomes Königreich.
Jordanien ist ein Staat im Nahen Osten. Er grenzt an die Nachbarländer Syrien im Norden und an den Irak im Osten, außerdem teilt es sich eine lange Grenze mit dem südlichen Saudi-Arabien. Im Westen Jordaniens liegen Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete des Westjordanlandes, die auf der anderen Seite des Toten Meeres bzw. des Jordangrabens liegen.
Eines der beliebtesten Ziele auf jordanischem Boden und im gesamten Nahen Osten stellt die antike Stadt Petra dar. Dieses einzigartige Kulturdenkmal ist etwa um den Beginn der christlichen Zeitrechnung entstanden und war lange Zeit Hauptstadt des arabischen Nomadenvolkes der Nabatäer. Durch eine tiefe und enge Felsschlucht, die „Siq“, verschafft man sich Zugang zu dem Gesamtkunstwerk, dessen berühmtestes Gebäude das „Schatzhaus des Pharao“ Khazne al-Firaun ist, ein Felsgrab, dessen berühmte 40 m hohe Fassade direkt in den Stein gearbeitet ist. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Petra für das Bewusstsein des Westens wiederentdeckt und auch der Film „Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug“ trug in jüngerer Zeit seinen Teil zur Beliebtheit des Ortes bei. Die Gesamtausmaße der Felsenstadt sind archäologisch noch nicht ansatzweise erschlossen, doch längst steht das Ensemble auf der Liste des UNESCO – Weltkulturerbes und wurde zu einem der „Neuen Sieben Weltwunder“ gewählt.
Im äußersten Südwesten des Landes liegt Aqaba, der einzige Seehafen Jordaniens. Über den Golf von Aqaba, einen Ausläufer des Roten Meeres, hat der Ort Zugang zu internationalen Gewässern. Die steigende Besucherzahl aus dem In- und Ausland haben Aqaba zu einem wahren Luxusferienort mit großer Wirtschaftskraft gemacht. Der Fremdenverkehr ließ an der Bucht zahlreiche Hotels und Beach Resorts in die Höhe schnellen, deren Auslastung nicht selten bei 100 % liegt. Der Badetourismus kann hier mit gesicherten Verhältnissen rechnen, denn außerhalb der Wintermonate finden Niederschläge kaum statt und nur im kältesten Monat Januar liegt die Höchsttemperatur bei unter 20 °C. Ein wahres Kuriosum stellt weiter nördlich das Tote Meer dar: Es wird stetig durch den Jordan gespeist, besitzt aber keinen Abfluss, weshalb das Wasser verdunstet und dabei Mineralien und Salze zurücklässt. Dies führt unter anderem zu dem berühmten Effekt, dass der menschliche Körper außergewöhnlich gut an der Wasseroberfläche getragen wird. Darüber hinaus bildet das Tote Meer mit einer Höhe von etwa 400 m unter dem Meeresspiegel die tiefste Landstelle der Erde.
Die Hauptstadt Amman, gelegen im Nordwesten des Landes, sollte auf jedem Reiseplan für Jordanien auftauchen. Die Metropole hat inzwischen mehr als eine Million Einwohner und präsentiert sich als moderner Wirtschaftsstandort im Nahen Osten. Neben den Errungenschaften der jüngeren Zeit kann Amman aber auch auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurückblicken und pflegt eine Reihe einmaliger architektonischer Zeitzeugen, wie den römischen Herkulestempel. Er steht auf dem Zitadellenhügel, auf dem sich Spuren einer menschlichen Besiedelung bis auf die Jungsteinzeit zurückdatieren lassen, was ihn zu einem der ältesten durchgehend besiedelten Orte der Welt macht. Das römische Theater gilt als eines der besterhaltenen Bauwerke der Antike und seine 6.000 Sitzplätze füllen sich noch heute regelmäßig für diverse Veranstaltungen.
Die einzigartigen Sehenswürdigkeiten Jordaniens haben teilweise unter einem ungerechtfertigten Mangel an internationaler Bekanntheit zu leiden. So wären die altertümlichen Ruinen der Stadt Gerasa wohl längst weltbekannt, wenn sie sich in einem touristisch besser erschlossenen Gebiet befinden würden. Der Ort liegt etwa 50 km nördlich von der jordanischen Hauptstadt Amman. Hervorragend erhaltene römische Tempel, Theater und der Triumphbogen aus der antiken Blütezeit mischen sich unter moderne Wohnhäuser des heutigen Jerash, das darüber hinaus von Kirchenbauten der frühen Christenheit durchzogen ist, die bis in das 5. Jahrhundert zurückgehen. Ein weiteres Beispiel hervorragend erhaltener antiker Bausubstanz und steigender touristischer Anerkennung ist Gadara, das nahe am See Genezareth, etwa 110 km nördlich von Amman liegt. Zusammen mit acht weiteren griechisch und römisch geprägten Standorten gehörten Gerasa und Gadara dem ehemalig bedeutsamen, antiken Städtebund Dekapolis an.
Jordaniens Klima bietet von April bis November durchgehend trockene, warme Verhältnisse, die aufgrund der Entfernung zum Mittelmeer differieren können: Je weiter man sich nach Osten bewegt, desto größer ist die Trockenheit und die Spanne zwischen den höchsten und niedrigsten Temperaturen über das Jahr verteilt. Die optimale Reisezeit mag für viele Besucher eher in den Frühlings- und Herbstmonaten liegen, da es im Sommer - gerade in den Monaten Juli und August - zu extremer Hitze kommen kann.
Obwohl nicht explizit vorgeschrieben, ist es ratsam, sich einen internationalen Führerschein für den Aufenthalt in Jordanien zu besorgen. Ein Mietwagen wird zumeist erst ab einem Mindestalter von 25 Jahren angeboten. Das Land besitzt ein weitestgehend gut ausgebautes Straßennetz und das Fahrverhalten der Einheimischen gilt als vergleichsweise gesittet. Die wichtigen Schilder sind ebenfalls in englischer Sprache beschrieben. Je nach Region und Straßenkategorie differieren die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten, aber es gilt immer: 0 Promille am Steuer!
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