Mietwagen Belgrad
Das Herz Serbiens liegt in der faszinierenden, pulsierenden Kulturmetropole Belgrad. Hier entdeckt man Zeugnisse aus Jahrtausenden unterschiedlicher Kultureinflüsse und findet die Leidenschaft, Freundlichkeit und Lebendigkeit, für die die Balkanhalbinsel berühmt ist. Der CHECK24-Preisvergleich hilft Ihnen, den passenden Mietwagen für Ihre Reisen in und um Belgrad einfach und bequem zu finden. Nach der Eingabe Ihrer Reisedaten erhalten Sie eine Liste, in der sowohl die Preise als auch die Leistungen für Mietwagen in Belgrad übersichtlich dargestellt sind. Preisvergleich Autovermietung Belgrad
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Mietwagen Belgrad - Tipps für Ihre Reise
Übersicht
Die strategisch wichtige Stadt Belgrad, die immer schon eine bedeutende Transitstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident darstellte, war in ihrer Geschichte beinah durchgehend umkämpft. Auch und vor allem in den Türkenkriegen wechselten sich die Machthaber periodisch ab und insgesamt wurde die Stadt ganze 44 Mal in einer Schlacht zerstört. Im 20. Jahrhundert war Belgrad erst Hauptstadt des Königreichs Jugoslawien und dann der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Heute ist die „Pforte des Balkans“ mit 1,7 Millionen Einwohnern die größte und wichtigste Großstadt Serbiens und spiegelt in ihrem Abwechslungsreichtum ihre vielschichtige Geschichte.
Lage
Die serbische Hauptstadt Belgrad liegt im nördlichen Zentrum des Staates auf der Balkanhalbinsel. An dem historischen Knotenpunkt vereinigen sich die beiden Flüsse der Save und der Donau. Hervorragend in das europäische Fernstraßennetz eingebettet, kann man die Stadt nach 350 km von Budapest und nach 600 km von Wien aus erreichen.
Sehenswürdigkeiten
Die Altstadt Stari Grad ist das historische Zentrum Belgrads und Standort von erhaltenen und restaurierten Bauwerken aus den verschiedensten architektonischen Epochen. Flaniert man durch die alten Straßen, wartet buchstäblich an jeder Ecke eine kulturelle Stätte. Eine Vielzahl an Ausstellungshäusern zu allen erdenklichen kulturgeschichtlichen Bereichen hat hier eine Heimat gefunden, wie das Museum für Angewandte Kunst, das Museum der Stadt Belgrad und das Museum der Darstellenden Künste. Jede dieser Sammlungen wird jedoch übertroffen durch das gigantische Serbische Nationalmuseum, dessen Weltrang sich auf eine Kollektion von 400.000 Objekten und eine Reihe internationaler Meisterwerke stützt. Am Platz der Republik wird das Museum flankiert vom renommierten Serbischen Nationaltheater. In der Altstadt befinden sich die für den Hochschulstandort bedeutende Serbische Akademie der Wissenschaften und Künste und die schöne Fassade des ehemaligen königlichen Palastes, in dem heute die Stadtversammlung tagt. Die beiden kürzesten Straßen der Stadt, Marka Leka und Laze Pačua, befinden sich direkt im Zentrum, sind 45 und 48 Meter lang und existieren eigentlich nur dem Namen nach, weil in der dichtgedrängten Stari Grad kurioserweise all ihre Gebäude auf Nummern der Nachbarstraßen fallen. Das Künstlerviertel Skadarlija, in dem es keinen Verkehr gibt und sich kleine pittoreske Häuschen aneinanderreihen, pflegt sein Image vom „Montmartre Belgrads“ und ist bei Einheimischen und Besuchern ein beliebter Ort für romantische Restaurant- und Barbesuche.
Umgeben von der altstädtischen Parkanlage Kalemegdan, erhebt sich, direkt am Übertritt der Save in die Donau, die beeindruckende Festung von Belgrad, die bereits auf das Mittelalter zurückgeht. Kirchen, Ausstellungen und Monumente erwarten den Besucher, der einen umfangreichen Einblick in die strategische Bedeutung der Anlage und ihre vielen Belagerungen und Machtwechsel erhalten kann. Das Nachtleben, das sich durch das Zentrum der Stadt und entlang der Uferbänke der beiden Flüsse zieht, ist berühmt und in vielen Städtelisten führt die Belgrader Club- und Barkultur, wie etwa bei The Times und Lonely Planet. Auch bei regelmäßigen Wochenendbesuchern aus den Nachbarländern wird die Atmosphäre des freundlichen und wenig reglementierten Nachtlebens Belgrads als eine der wichtigsten Anreisekriterien genannt. Wer sich genauer mit der besonderen Form von Nostalgie auseinandersetzen möchte, die viele Serben gegenüber ihrem ehemaligen Staatspräsidenten empfinden und offen ausleben, kann Titos Mausoleum besuchen, das sich im „Haus der Blumen“ innerhalb des Komplexes des Museums der Geschichte Jugoslawiens befindet.
Beste Reisezeit
Im Winter ist Belgrad nicht vor Minusgraden und Schneefällen gefeit, ab Anfang April werden die Temperaturen aber stetig sehr viel milder. Da im späten Frühling im Verlauf des Junis die Niederschlagsmenge noch einmal sprunghaft ansteigt, ist ein Besuch im Hoch- und Spätsommer am empfehlenswertesten, wenn Belgrad in seiner ganzen Blüte bei sehr warmen Temperaturen genossen werden kann.
Anreise/Flughäfen
Eine Anreise zu dem bedeutenden Verkehrszentrum Südosteuropas ist aus den westlichen Ländern auf verschiedenste Weise möglich. Die Anbindungen für den Auto- und Schienenverkehr sind hervorragend, nur die Fahrtzeit mag abschrecken. Am komfortabelsten erreicht man Serbiens Hauptstadt mit dem Flugzeug. Zwölf Kilometer westlich von der Stadt befindet sich mit dem Nikola-Tesla-Flughafen Belgrad der wichtigste Flughafen Serbiens, der von einigen Standorten Deutschlands aus angeflogen wird.
Ausflüge und Touren mit dem Mietwagen von Belgrad
Das serbische Umland Belgrads bietet sich für viele Ausflüge an. So kann in etwa einer Stunde die schöne Universitätsstadt Novi Sad erreicht werden. Ebenfalls an der Donau gelegen, leben heute etwa 300.000 Menschen in der romantischen Stadt, die sich rund um das historische Rathaus erhebt. Verpassen Sie nicht einen Besuch der Festung Petrovaradin, des Wahrzeichens der Stadt. Dieses riesige und gut erhaltene Bauwerk war einst die größte Festungsanlage Europas und spielte eine entscheidende Rolle bei den Kämpfen des österreichisch-ungarischen gegen das osmanische Heer. Im Juli findet hier jährlich das größte Festival Südosteuropas „Exit“ statt.
Etwas über 200 Kilometer Richtung Südosten kann man den antiken Palast und Alterssitz des römischen Kaisers Galerius besuchen. Das sehr gut erhaltene Bauwerk zeugt von einer Architektur, die auf das dritte Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurückgeht, als das Gebiet noch Teil des Römischen Reiches war. Ein wenig Richtung Norden von hier liegt der Nationalpark Đerdap an der Grenze zu Rumänien. Die gigantischen Donauschluchten mit der mittelalterlichen Festung Golubac und die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt machen das Reservat zu einem beliebten Ziel von Besuchern aus aller Welt, die hier auch eine Reihe von Unterkünften finden können. In dem Gebiet liegt überdies die Fundstätte Lepenski Vir, in der Spuren von Siedlungstätigkeiten bis auf das Jahr 7000 v. Chr. zurückdatiert werden können.
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