Mietwagen Serbien
So konfliktreich, so vielschichtig, so faszinierend, so hoffnungsvoll. Der Balkan hat eine lange Geschichte, in der nicht selten um den Machtanspruch gekämpft wurde, und ist heute immer noch nicht gänzlich befriedet. Im Zentrum der Halbinsel befindet sich Serbien. So leidgeprüft das Land und seine Bevölkerung sind, so trotzig und lebensbejahend präsentiert sich ihre Kultur. Tauchen Sie ein in das faszinierende, leidenschaftliche Land am Balkan und lernen Sie ein ganz anderes Europa im Wandel kennen. Der CHECK24-Preisvergleich hilft Ihnen, den passenden Mietwagen für Ihre Reise in Serbien einfach und bequem zu finden. Nach der Eingabe Ihrer Reisedaten erhalten Sie eine Liste, in der sowohl die Preise als auch die Leistungen für Mietwagen an Ihrem Zielort in Serbien übersichtlich dargestellt sind.Preisvergleich Autovermietung Serbien
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Übersicht
Die heterogene, multi-ethnische Region des Balkans, insbesondere der Gebiete des ehemaligen Jugoslawiens, wurde in seiner Geschichte von unterschiedlichsten Interessen und Kulturen geprägt. Als die einzelnen Völker mit ihren Bestrebungen nach nationaler Souveränität nicht mehr unter einer gemeinsamen Herrschaft vereinbar waren, erlitt das Land in den 90er Jahren schlimme Kriege. Inzwischen haben sich alle Teilrepubliken der ehemaligen Sozialistisch Föderativen Republik Jugoslawien unabhängig gemacht, zuletzt erklärte sich zudem Kosovo im Jahr 2008 zu einem eigenständigen Staat, der diplomatisch längst noch nicht überall, aber etwa in vielen Ländern Westeuropas, unter ihnen Deutschland, anerkannt wird. Die Situation im Kosovo ist nach wie vor nicht gelöst und Grund für Spannungen innerhalb der Bevölkerung.
Lage
Serbien ist der zentrale Staat der Balkanhalbinsel Südosteuropas, der dritten und östlichsten Halbinsel, die vom europäischen Festland ins Mittelmeer ragt. Das umliegende Gebiet ist seit dem Zerfall Jugoslawiens und den sukzessiven Auseinandersetzungen der verschiedenen Völkergruppen in eine große Zahl an Folgestaaten zersplittert, mit allen außer Slowenien teilt sich das heutige Serbien Grenzen. Einen Zugang zum Meer besitzt das Land, seit sich Montenegro 2006 aus dem gemeinsamen Staatenbund unabhängig erklärte, nicht mehr.
Wichtigste Ziele in Serbien
Der verschiedenartige kulturelle Einschlag, der sich dem heutigen Serbien ablesen lässt, ist auf seine wechselhafte Geschichte zurückzuführen. Neben den Einflüssen des Umlandes und der westlichen Gebiete Europas hinterließen die frühneuzeitliche byzantinische Herrschaft und die über 300jährige Zugehörigkeit zum Osmanischen Reich ihre außergewöhnlichen Spuren im Land. Die Spätphase der byzantinischen Baukunst zunächst, die sogenannte Palaiologische Renaissance, hat vor allem in der sakralen Architektur der serbisch-orthodoxen Kirche einen erheblichen kulturellen Beitrag geleistet. So lassen sich die einmaligen mittelalterlichen Klosterbauten von Gračanica und Visoki Dečan zu diesem Stil zählen und wurden folgerichtig von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Areale liegen jedoch im abgespaltenen Gebiet des Kosovo und werden von beiden Seiten beansprucht. Die Osmanische Herrschaft beeinflusste ebenfalls den Kulturbetrieb des Landes, auch wenn traditionell eher von einer Eindämmung die Rede ist, weil christliche Fürsten und Kleriker als die wichtigsten Patronen und Mäzene nicht mehr so in Erscheinung treten konnten wie zuvor. Die Husein-paša-Moschee als eines der wichtigsten architektonischen Denkmäler der muslimischen Regentschaft liegt seit dem Jahr 2006 ganze 6 km jenseits der Grenze zu Montenegro im Ort Pljevlja.
Das Land offenbart darüber hinaus Stätten, die sogar auf die antike Geschichte der Gegend verweisen, wie etwa der ebenfalls als Welterbe geschützte Galerius-Palast im ostserbischen Gamzigrad. Als einer der Kaiser innerhalb der römischen Tetrarchie nach Diokletian errichtete sich Kaiser Galerius auf der Balkanhalbinsel seinen Alterswohnsitz, so wie es Diokletian zeitgleich im heute kroatischen Split tat. Die antiken Mauern des Palastes sind berühmt dafür, ein außergewöhnlich gut erhaltenes Zeugnis der römischen Architektur ablegen zu können und die teilweise vollständigen Mauern und Türme ragen auch nach 1700 Jahren noch viele Meter in die Höhe.
Wenige Besucher Serbiens verpassen einen Besuch der Wirtschafts- und Finanzmetropole Belgrad, die für das Land in vielerlei Hinsicht von entscheidender Bedeutung ist. Hier findet vornehmlich der Wandel Serbiens von einer Agrar- und Industrienation zu einem wichtigen Anbieter von Dienstleistungen statt. Der tertiäre ist heute der wichtigste Sektor für das BIP des Landes und macht mehr als die Hälfte seiner Wirtschaftskraft aus. Auch die Kultur hat sich in Belgrad traditionell gebündelt. Die Bildungshochburg hat klangvolle Künstlernamen und einzigartige Bauwerke hervorgebracht, wie die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Gebäude des Nationaltheaters und des Nationalmuseums. Besonders die um die repräsentativen Bauten erhaltene Altstadt ist bei Besuchern sehr beliebt, deren Streifzüge sich meist bis in das romantische Künstlerviertel Skadarlija ziehen. Auch Serbiens zweitgrößte Stadt Niš offenbart eine jahrtausendealte Geschichte als Knotenpunkt zwischen östlicher und westlicher Welt. Der Ort pflegt zudem das Gedenken an seinen berühmtesten Sohn, den späteren römischen Kaiser Konstantin. Je weiter man in den Süden Serbiens reist, desto öfter begegnen einem Nationalparks und beliebte und teilweise gigantische Wintersportzentren wie das von Kopaonik.
Beste Reisezeit
Die klimatischen Verhältnisse Serbiens sind sehr unterschiedlich und abhängig von der Höhenlage und der Entfernung zu Flüssen, Seen und der Adria. Im Norden herrscht ein moderates Klima, das relativ kühle Winter und heiße Sommer mit regelmäßigem Niederschlag mit sich bringt. Im Süden sind der Sommer und Herbst heiß und trocken, im Winter kommt es teilweise zu massivem Schneefall. Vor allem in höheren Regionen sind die Voraussetzungen für Wintersport damit ideal. Die zentralen Städte Serbiens blühen hingegen im Frühling und Sommer am schönsten auf.
Autofahren in Serbien
Die Verkehrsbestimmungen im wichtigen Transitland Serbien, das auch Bestrebungen nach einem Beitritt in die Europäische Union hegt, wurden weitestgehend an die üblichen Normen angeglichen. So herrscht Innerorts eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h, auf Landstraßen beträgt sie 80 - 100 km/h und auf Autobahnen dürfen maximal 120 km/h gefahren werden. Die Promillegrenze wurde mit 0,3 festgelegt.
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