Amman ist eine der führenden Großstädte der arabischen Länder und orientiert sich in seinen neueren Entwicklungen stark am Westen. Wegen seiner Weltoffenheit siedeln sich eine Unmenge an internationalen Firmen in der jordanischen Hauptstadt an und es wird erwartet, dass sich die Bevölkerung von Amman innerhalb der nächsten zehn Jahre mehr als verdoppelt. Bei Besuchern aus dem Ausland ist die Stadt natürlich nicht nur aufgrund ihrer führenden Stellung in den Bereichen der Wirtschaft und Bildung so beliebt, hier spielt auch das sonnige Klima und insbesondere die Kulturgeschichte eine große Rolle, die zu den ältesten auf der ganzen Welt zählt. Um das historische und gegenwärtige Potenzial Ammans auszuschöpfen, bietet sich eine individuelle Erkundung mit einem Mietwagen an. Ein passendes Auto finden Sie einfach und schnell mit dem Mietwagen Vergleich von CHECK24. Nach der Eingabe Ihrer Reisedaten erhalten Sie eine Liste, in der sowohl die Preise als auch die Leistungen für Mietwägen in Amman übersichtlich dargestellt sind.Die Geschichte Ammans reicht viele tausend Jahre zurück, archäologische Funde und kulturelle Hinterlassenschaften früherer Zivilisationen lassen sich noch vor das Jahr 10.000 v. Chr. zurückdatieren. Nach dem namensgebenden Stamm der Ammoniter lebten in dieser Gegend Assyrer, Perser, Nabatäer und eine Reihe weiterer Volksstämme, die allesamt zur äußerst breit gefächerten historischen Kulturlandschaft Jordaniens beitrugen. Der Staat wurde im Jahr 1946 gegründet, nachdem die Zeit des britischen Mandats geendet hatte und zeitweise der Begriff „Transjordanien“ für das Gebiet innerhalb der heutigen Landesgrenzen verwendet worden war. Amman wurde zur Hauptstadt der neuen Nation und kann in seinem Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum im Vergleich zu anderen arabischen Metropolen nur noch von Städten in der Golfregion übertroffen werden.
Amman ist die Hauptstadt des vorderasiatischen Staates Jordanien und erhebt sich auf einem äußerst hügeligen Terrain im Nordwesten des Landes. Die Stadt ist in 27 Bezirke aufgeteilt und vereint um sich eine Metropolregion von knapp 2,9 Millionen Einwohnern. Etwa 50 km östlich von Amman fließt der Jordan in das Tote Meer. Der Fluss markiert gleichzeitig die Grenze Jordaniens zu Israel und dem Westjordanland.
Viele der traditionellen Touristenrouten durch das historische Zentrum Ammans beginnen beim Suq, dem altehrwürdigen Basar der Stadt, der in seiner Vielfalt an angepriesenen und ausgerufenen Spezialitäten alle Sinne anspricht und jeden geneigten Besucher in den Bann der landestypischen Verlockungen ziehen kann. Man sollte zwar unbedingt um einige kulinarische oder textile Fundstücke feilschen und das ein oder andere Kleinod ergattern, aber sich doch noch keine allzu große Last aufbürden, denn sogleich geht es an den Aufstieg zum berühmten und für jeden Touristen obligatorischen Zitadellenhügel.
Dieser Jabal al-Qal'a im Zentrum Ammans ist ein nationales Kulturdenkmal und seine archäologischen Fundstücke sind von außergewöhnlichem Wert. Die Erschließung der Anhöhe, die zu den ursprünglichen sieben Hügeln Ammans gehört und eine der ältesten durchgehend besiedelten Areale der Geschichte darstellt, ist noch lange nicht abgeschlossen und kann in großen Teilen unter freiem Himmel begutachtet werden. In den bis zu 7000 Jahre alten Relikten und der Bausubstanz unzähliger verschiedener Herrschaftsepochen und Kulturen lässt sich ein beträchtlicher Teil der Menschheitsgeschichte überblicken und die Entstehung der großen Weltreligionen des Christentums, Judentums und des Islam nachvollziehen. Das Archäologische Museum grenzt direkt an die Ausgrabungsstätten und seine einmalige Kollektion enthält Artefakte des Zitadellenhügels, sowie weiterer Fundstellen auf jordanischem Boden. Die hier ausgestellten ʿAin Ghazal – Statuen gelten als älteste intakte Statuen einer Zivilisation und gehören zu den wichtigsten Fundstücken der Welt.
Amman durchlebt einen Prozess des Wandels und immer mehr moderne Gebäudekomplexe, Malls und Hochhäuser schießen aus dem Boden. Dies geschieht weitestgehend jedoch nicht auf Kosten der historischen Plätze und antiken Stätten. Das römische Forum etwa und insbesondere sein Amphitheater sind Belege für die Bestrebungen der Hauptstadt, die Vergangenheit im Gegenteil in die Moderne zu integrieren. Für die Errichtung des Halbrunds der Besucherränge ist im zweiten Jahrhundert n.Chr. der Hang eines Hügels genutzt worden und das Theater, das als eines der besterhaltensten seiner Art gilt, wird noch heute für verschiedene Veranstaltungen genutzt und bietet dabei Platz für bis zu 6.000 Gäste.
Die hügelige Gegend Ammans liegt im Vergleich zu anderen Städten der Region insgesamt auf einer beträchtlichen Höhe über dem Meeresspiegel, was sich auch auf das Klima der Stadt auswirkt. Der Winter zieht sich für gewöhnlich von November bis April und kann auch mit Minusgraden und gelegentlichem Schneefall einhergehen. Zwischen April und Mai schließt sich dann ein kurzer, milder, aber regenreicher Frühling an. Um Amman und seine kulturellen Schätze also bei gebührendem Sonnenschein zu erleben, bietet sich die Zeit zwischen Juni und Oktober am besten an. Im Sommer ist es durchgehend warm und der blaue Himmel wird nur sehr selten durch abendliche Wolkenschauer durchzogen. Plötzliche Hitzewellen können die Temperaturen jedoch kurzfristig auf über 35 °C ansteigen lassen.
Der Queen Alia International Airport ist Jordaniens größter und wichtigster Flughafen. In seinen zwei Passagierterminals hat er im Jahr 2010 etwa 5,8 Millionen Reisende abgefertigt. Durch Fluggesellschaften wie Royal Jordanian und Lufthansa ist Amman mit mehreren Zielen des deutschsprachigen Raumes verbunden, darunter Berlin, Frankfurt, München und Wien. Das große Areal des Flughafens liegt etwa 30 km südlich des Stadtzentrums und wird sogar noch erweitert, um den für die Zukunft erwarteten Dimensionen gewachsen zu sein.
In weniger als einer Stunde Fahrzeit können Sie von Amman aus mit Ihrem Mietwagen die Küsten des Toten Meeres erreichen. Das Wasser des Jordans fließt in diesen gigantischen See, der keinen weiteren Abfluss hat; so wurde der Salz- und Mineraliengehalt des Wassers über die Zeit ungewöhnlich hoch und verspricht eine heilende Wirkung für diverse Erkrankungen der Haut und der Atemwege. In verschiedenen Strandresorts und Badeeinrichtungen kann man sich bei hervorragendem Service ganz dem Genuss der Sonne und des türkisblauen Meeres widmen.
Wer es schon nach Jordanien geschafft hat, darf auch die 240 km lange Fahrt von Amman bis zur südlich gelegenen Felsenstadt Petra nicht scheuen, denn diese Jahrtausende alte Ansiedlung, deren berühmteste Gebäudefassaden direkt aus dem Stein gemeißelt wurden, ist eines der beeindruckendsten und bedeutendsten Kulturdenkmäler der Welt. Obwohl touristisch gut erschlossen, mit einem großen Besucherzentrum und verschiedenen Hotelanlagen im Umland, sind die ganzen Ausmaße Petras erst zu einem Bruchteil archäologisch freigelegt. Man sollte sich mindestens einen Tag Zeit nehmen, um diese einmalige antike Stadt, die auch ehemaliges Zentrum des Volksstammes der Nabatäer und heutiges Weltkulturerbe der UNESCO ist, zu besichtigen
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